Vortrag über investigativen Journalismus

8. Januar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Einladung vom Rotary-Club Ratzeburg
„Journalisten sind wie Krokodile. Man muss sie nicht lieben, aber füttern.“ Was der Spruch des ehemaligen US-Verteidigungsministers William Perry mit investigativem Journalismus zu tun hat, werde ich den Mitgliedern des Rotary-Clubs Ratzeburg erklären. Dort bin ich eingeladen, einen Vortrag zum Thema „Vom Whistleblowing zum Schnüffeln im rechtlichen Graubereich – Investigativer Journalismus unter Druck“ zu halten. Das Transkript gibt es in Kürze hier.

Dschingis Zahn

9. Dezember 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Recherche-Projekt in der Mongolei

Ende November verkündete das European Journalism Center die Gewinner des Global Health Journalism Grant Programme, darunter mein Projekt „Zahn um Zahn“ über die Arbeit deutscher Zahnärzte in der Mongolei. Juchuu! Mit an Bord sind Fotograf Daniel van Moll und Illustratorin Ute Lederer. Im Dezember geht’s nach Amsterdam zum Kick-off-Bootcamp mit allen anderen Gewinnern. Weitere Updates folgen. Stay tuned!

Mit dem Mut der Verzweiflung?

28. April 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Titelstory aus Tendenz 1.16

Tendenz 1.16

Tendenz 1.16

Der digitale Journalismus ermöglicht neue Formen für die Recherche, Aufbereitung und Vermarktung publizistischer Inhalte. Steht dem Journalismus ein goldenes Zeitalter bevor oder wird er zur Restgröße der Online-Ökonomie?

Als die amerikanische Radiojournalistin Tamar Charney Anfang des Jahres ihren Schreibtisch beim Sender Michigan Radio räumte, stieß sie auf ein Relikt aus längst vergangenen Tagen: ihren Rolodex. Die rotierenden Karteikärtchen, auf denen Journalisten einst die Kontaktdaten ihrer Quellen hüteten, stammen aus einer Zeit, erinnert sich Charney, in der man in die Bücherei fuhr, um eine Telefonnummer aus einer anderen Stadt zu recherchieren. Für Digital Natives mag es schwer vorstellbar sein, aber so lange ist das noch gar nicht her. Heute ist der Rolodex reif fürs Museum. An seine Stelle tritt das Smartphone. In diesem digitalen Alleskönner manifestiert sich die digitale Disruption, die den Journalismus derzeit umkrempelt…

Hier geht’s zur ganzen Geschichte

Die reine Illusion

25. April 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Zeit 17/2016

Aufmacher im Wissen-Ressort der Zeit

Aufmacher im Wissen-Ressort der Zeit

Ausgerechnet zu seinem 500-Jahr-Jubiläum wird das deutsche Reinheitsgebot infrage gestellt. Gestritten wird nicht nur über die Zutaten des Biers.

Wenn es ums Bier geht, verstehen die Deutschen keinen Spaß. Davon zeugt nicht nur der Begriff »bierernst«, sondern auch die Tatsache, dass das flüssige Kulturgut zu zwei deutschen »Bierkriegen« (1491 zwischen Görlitz und Zittau, 1895 im westfälischen Münster) und zwei »Bier-Revolutionen« (1844 und 1848 in München) führte. Aktuell sorgt das Bier wieder für Aufsehen. Es geht um nicht weniger als eine Kulturrevolution – nämlich um die Frage, ob das Reinheitsgebot weiterhin Bestand haben soll. Prost Mahlzeit!

Hier geht’s zum Beitrag auf Zeit Online

#digijour2015 Podiumsdiskussion

28. November 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Umgang von Redaktionen mit User Generated Content

Ich als Diskutant bei der Tagung „Digitaler Journalismus: Disruptive Praxis eines neuen Paradigmas“

Ich als Diskutant zum Thema Social Media

Im November wurde ich als Diskussionsteilnehmer auf die Hamburger Tagung „Digitaler Journalismus: Disruptive Praxis eines neuen Paradigmas“ eingeladen, um über das Thema „Social oder eher asozial? Von der kommunikativen Selbstorganisation des Publikums auf neuen Netzwerken und der Unentbehrlichkeit des Journalismus“ zu sprechen.

Hier gibt es einen Bericht über das Panel

Bergführer am Bullshit Mountain

5. August 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Stewart am Fuße des Bullshit Mountain.  / Screenshot: Comedy Central

Stewart am Fuße des Bullshit Mountain. / Screenshot: Comedy Central


Die „Daily Show with Jon Stewart“ ist ab morgen Geschichte. Nach 16 Jahren tritt ihr Namensgeber freiwillig ab. In dieser Zeit machte Stewart aus der Satiresendung ein ernstzunehmendes Politikformat und schuf ganz nebenbei ein neues Genre.

von Malte Werner (erschienen auf Message Online)

Wenn am Donnerstagabend die Kameras im Studio an der Ecke 52. Straße und 11. Avenue im New Yorker Viertel Hell’s Kitchen ausgeschaltet werden, geht eine Ära amerikanischer Fernsehgeschichte zu Ende. Der schmucklose Flachbau mit der Hausnummer 733 und der markanten blauen Markise war bis dato die mediale Heimat von Jon Stewart und seiner „Daily Show“. Die als Nachrichtensatire konzipierte Sendung schaffte es in den vergangenen 16 Jahren, zu einer ernstzunehmenden Quelle politischer Information zu werden und ein ganzes Genre neu zu definieren.

Damit ist am Freitag Schluss. Während Stewarts Fans, die für Tickets zu seiner Show schon Stunden vor Beginn der Aufzeichnung vor dem Studio Schlange standen, den Abgang des 52 Jahre alten Moderators betrauern, dürften einige Blocks weiter östlich die Sektkorken knallen – im Hauptquartier von Fox News, Stewarts Antipode. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Nächtliche „nestbeschmutzer“-Produktion

28. Juli 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Message macht Zeitung (von message-online.de)
Um Punkt 0:10 Uhr am noch sehr jungen Samstagmorgen war es geschafft. Der nestbeschmutzer Nr. 2 war auf dem digitalen Weg zu Druckerei und Projektleiter Volker Lilienthal konnte Vollzug aus Hamburg-Lokstedt melden:

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